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Gesellschaft CJZ Wiesbaden e.V.

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden e.V.
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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden

P R E S S E M I T T E I L U N G
 

Erklärung zu den Übergriffen auf Jüdische Einrichtungen und Symbole


16.5.5021 Mit Entsetzen nimmt die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden zur Kenntnis, welche Gewalt sich gegen Jüdische Einrichtungen und Symbole in der vergangenen Woche entladen hat. Die militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hamas können nicht als Begründung dafür herhalten.

Über den scheinbaren Anlass hinaus zeigen sich hier eine tiefsitzende Israelfeindschaft, die darauf zielt, die Legitimation des Staates Israel zu bestreiten, und ein ebenso tiefsitzender Hass auf jüdische Menschen.

Wir begrüßen, dass die Hessische Landesregierung die Übergriffe eindeutig verurteilt und mit dem Hissen der israelischen Flagge ein Zeichen der unverbrüchlichen Verbundenheit mit dem Staat Israel gesetzt hat.

Mit großer Sorge sehen wir, dass am Samstag z. B. in Frankfurt von Gerichten eine Demonstration genehmigt wurde, deren Unterstützer aus dem Umfeld von Terrororganisationen stammen und bei der unter dem Aufruf „freies Palästina vom Fluss bis zum Meer“ zur Auslöschung Israels aufgerufen wurde. Es ist verstörend, dass es keine Möglichkeit gibt, gegen solche offene Israelfeindlichkeit vorzugehen. Übergriffe auf jüdische Menschen oder Einrichtungen müssen konsequent verfolgt und geahndet werden.

Wir erklären unsere unverbrüchliche Solidarität mit den Jüdischen Gemeinden und mit jüdischen Menschen, ob Deutsche oder Zugewanderte. Dass dies immer wieder nötig wird, muss leider als Indiz für den Zustand unserer Gesellschaft gewertet werden.

Für die GCJZ Wiesbaden:
Lothar Breidenstein, geschäftsführender Vorsitzender

 

Die Presseerklärung zum Download:
Pressemitteilung



Ziele und Aufgaben

Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Wiesbaden wurde 1948 gegründet. Sie stellt sich – wie die weiteren 83 Gesellschaften in der Bundesrepublik - der bleibenden Verantwortung angesichts der von Deutschen und in deutschem Namen betriebenen Vernichtung jüdischen Lebens.
 

Wir setzen uns ein für

  • Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede
  • Erinnerung an die Ursprünge und Zusammenhänge von Judentum und Christentum
  • Selbstbesinnung in den christlich Kirchen hinsichtlich der in ihnen theologisch begründeten und geschichtlich verbreiteten Judenverachtung
  • Entfaltung freien, ungehinderten jüdischen Lebens in Deutschland
  • Solidarität mit dem Staat Israel als jüdischer Heimstätte


Wir wenden uns entschieden gegen

  • alle Formen der Judenfeindschaft, religiösen Antijudaismus, rassistischen und politischen Antisemitismus
  • Rechtsextremismus
  • Diskriminierung aus weltanschaulichen, religiösen und ethnischen Gründen
  • Intoleranz und Fanatismus


Die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ist offen für alle, die für diese Ziele eintreten.

Wir bieten Vorträge, Tagungen, Studienfahrten und Exkursionen, musikalische und literarischen Veranstaltungen an, um unsere Ziele umzusetzen.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die bundesweit begangene „Woche der Brüderlichkeit“, mit der wir im März eines jeden Jahres auf unsere Ziele und unsere Arbeit sowie das jeweilige Jahresthema hinweisen.

Weitere Informationen zu Zweck und Organisation unserer Gesellschaft
finden Sie auch hier in unserer Satzung:

Satzung GCJZ Wiesbaden